Schutz vor sexueller Gewalt

 

 

 

 

 

 

Leben in Burundi

Burundi in Ostafrika gilt als das ärmste Land der Welt. Sechs von zehn Menschen leben von weniger als 90 Cent am Tag. Folter, willkürliche Verhaftungen und schwere Misshandlungen sind an der Tagesordnung. Noch immer gibt es Berichte von außergerichtlichen Hinrichtungen und politisch motivierten Angriffen und Tötungen, die sowohl von Regierungs- als auch Oppositionsseite stattfinden.

Die Not der Bevölkerung

Zugleich ist Burundi ein sehr junges Land. Die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Kinder und Jugendliche kämpfen in Burundi um ihr nacktes Überleben. Als Folge davon ist Gewalt ein großes Problem. Vor allem die Kinder leiden darunter. Insbesondere die Mädchen werden Opfer sexueller Gewalt. In dieser scheinbar ausweglosen Situation denken viele daran, ihre Heimat zu verlassen. Das macht sie zu leichten Opfern von Menschenhändlern.

Projektarbeit

Zusammen mit unserem Projektpartner „Sojpae“ setzen wir uns in Burundi dafür ein, den Kindern und Jugendlichen eine echte Perspektive zu bieten. Wir tun das, indem wir Einkommen schaffende Maßnahmen für Familien fördern, zum Beispiel durch den Anbau von Süßkartoffeln oder die Herstellung von Seife. Das stärkt die Familien und verhindert, dass Kinder und Jugendliche weglaufen und Menschenhändlern in die Hände fallen. Denn wir sind überzeugt, dass eine intakte Familie der beste Schutz für ein Kind ist. Derzeit sind ca. 150 Kinder in unserem Patenschaftsprogramm.

Gihanga

Ein Projektstandort ist in Gihanga, ca. 30min nördlich der Hauptstadt Bujumbura. Das Gebiet um Gihanga ist bekannt für den Anbau der Süßkartoffelpflanze. Wir helfen den Familien der Patenkinder, eine besondere Art von Süßkartoffeln anzubauen, die mit Vitamin A angereichert wurden. Diese Art von Süßkartoffeln hilft der Bevölkerung, die Mangelernährung der Menschen zu bekämpfen.

Musaga

Musaga ist ein Stadtteil im Süden der Hauptstadt Bujumbura. Hier ermöglichen wir den Familien der Patenkinder, Seife und verschiedene Arten von Biskuits herzustellen. Durch den Verkauf der Ware wird das Einkommen der Familie sichergestellt und die jeweiligen Kinder können zur Schule gehen.

Wir würden gerne noch viel mehr helfen.
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Bekämpfen Sie gemeinsam mit engagierten Partnern die Armut in Burundi.

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