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Wasserkrise in Kenia

Kinder in Watamu brauchen dringend Trinkwasser

An der Wings of Mercy Dabaso Academy in Watamu, Kenia, ist die reguläre Wasserversorgung seit dem 25. August 2026 unterbrochen. 333 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule, mehr als 250 von ihnen leben dauerhaft auf dem Schulgelände. Etwa 380 Personen halten sich tagtäglich dort auf.

 

Die Schule muss durch den Internatsbetrieb rund um die Uhr ausreichend Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen und für die sanitären Einrichtungen bereitstellen. Die vorhandenen Trinkwasservorräte sind bereits aufgebraucht. Aktuell muss die Schule auf Regenwasser als Trinkwasser zurückgreifen.

Unterbrechung der regulären Wasserversorgung

Normalerweise erhält die Wings of Mercy Dabaso Academy ihr Trinkwasser über den lokalen Wasserversorger Malindi Water and Sewerage Company (MAWASCO). Doch seit dem 25. August ist die Wasserversorgung unterbrochen. Hintergrund ist eine Entscheidung der nationalen Agentur, Coast Water Works Development Agency (CWWDA), die die Wasserversorgung von insgesamt vier regionalen Wasserversorgern wegen offener Zahlungen gestoppt hat. In Watamu und der umliegenden Region sind rund 200.000 Menschen betroffen.

 

Für die Schule hat das unmittelbare Folgen: Es fehlt Wasser. Und es ist nicht absehbar, wann es wieder zur Verfügung steht. Die Schule kann die Ursache weder beeinflussen noch beheben. Für uns als ora Kinderhilfe ist diese Situation ebenfalls belastend. Wir sehen kritisch, dass ein Konflikt zwischen den zuständigen Institutionen auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen werden und ihnen das Lebensnotwendigste entzogen wird.

 

Allerdings müssen wir mit der Situation umgehen, wie sie aktuell ist, und kurzfristig eine sichere Versorgung gewährleisten. Gerade im Internatsbetrieb ist eine zuverlässige Trinkwasserversorgung unverzichtbar. Die mehr als 250 Kinder, die dauerhaft auf dem Schulgelände leben, brauchen Wasser, um sicher in der Schule leben, essen und lernen können.

Trinkwasser ist aufgebraucht

Die Trinkwasservorräte sind nun vollständig aufgebraucht. Derzeit verwendet die Schule Regenwasser als Trinkwasser. Doch auch das geht zur Neige und Regen ist derzeit nicht zu erwarten. Der September zählt in der Küstenregion zu den trockensten Monaten, während der Klimawandel die Trockenperioden zusätzlich verschärft. 

Für Kinder, Lehrkräfte und alle anderen Mitarbeitenden muss schnell eine sichere Alternative gefunden werden.

Trinkwasser muss per Tankwagen geliefert werden

Da derzeit nicht absehbar ist, wann die reguläre Wasserversorgung wieder aufgenommen wird, bleibt der Schule aktuell nur der Kauf von Trinkwasser bei privaten Anbietern. Die Nachfrage nach solchen Lieferungen ist derzeit hoch, entsprechend sind auch die Preise gestiegen. 15.000 Liter Trinkwasser kosten aktuell rund 50.000 Kenianische Schilling – etwa 340 Euro.

Das Wasser wird per Tanklaster geliefert  und in den vorhandenen 15.000-Liter-Trinkwassertank der Schule gefüllt. Damit lässt sich die Versorgung vorübergehend sichern. Je länger die Unterbrechung dauert, desto mehr Lieferungen werden allerdings benötigt.

340 Euro finanzieren 15.000 Liter Trinkwasser. Das entspricht dem Bedarf für die Wasserversorgung von rund 380 Menschen an der Schule für etwa eine Woche. Denn Wasser bedeutet hier nicht nur Trinken und Kochen. Es bedeutet auch, dass Kinder gesund bleiben, zur Schule gehen und weiter lernen können.

Mit deiner Spende hilfst du, die nächste Trinkwasserlieferung zu finanzieren und sicherst Leben! Jeder Beitrag hilft, die Versorgung aufrechtzuerhalten.

Verwendungszweck „Wasser Chafisi“. Bei der Online-Spende bitte „Kenia“ als Land auswählen.

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